Die Zuneigung der Katze zum Menschen

Hunde achten darauf, dass das Rudel beisammenbleibt, Hütehunde treiben die Herde sogar zusammen. Sobald sie vom Menschen verlassen werden, warten sie auf seine Rückkehr. Katzen können hingegen, sobald sie allein umherstreifen, alle Bindungen, auch die an den Menschen, für eine ganze Weile völlig vergessen. Sobald sie das Haus verlassen, werfen sie keinen Blick zurück, niemand fehlt ihnen. Allein gelassen zu werden, beunruhigt sie nicht im geringsten. Und da Katzen sich nicht als Teil eines Gemeinschaftsverbandes sehen, werden sie das Eindringen von Fremden, auch niemandem melden. Sie sind deshalb als Wächter ungeeignet.

Die Zuneigung des Menschen zur Katze

Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass mehr Frauen als Männer sich für eine Katze entscheiden. Soziologen vermuten, dass das evolutionsbedingt ist: Männer haben schon früh in Gruppen gejagt, um die Beute zu erlegen und ebenso in Gruppen gekämpft, um sich gegen Feinde zu wehren. Ihr Leben ist geprägt von Gruppen wie Kollegenkreis, Sportmannschaft, Skatrunde usw.. Frauen sind allein zurückgeblieben, haben den Nachwuchs versorgt, waren lange Zeit auf sich gestellt. Entsprechend neigt der Mann eher zu einem Rudeltier wie dem Hund, mit dem er im Team lebt. Frauen schätzen traditionell das Nebeneinander unabhängiger Individuen und entscheiden sich eher für eine Katze.