Das Katzenklo

Durch Helge Schneider wurde es berühmt, er widmete ihm sogar einen Song, dem Katzenklo. Von Katzenbesitzern sehr geschätzt wird die Reinlichkeit der Katzen. Sie würden ihr Geschäft im Haus nie woanders erledigen, als dort. Außerdem vergräbt die Katze ihre Exkremente sogar. Nicht allein der Reinlichkeit wegen, sondern um den Geruch einzudämmen. Verhaltensforscher stellten fest, dass der Umgang mit Kot in freier Wildbahn auch eine Sache der Rangordnung ist. Hochstehende Katzen lassen ihren Haufen demonstrativ riechen, rangniedere vergraben ihn. Im Haushalt empfindet die Katze den Menschen als ranghöheres Wesen und ist deshalb bestrebt, ihren Kot zu verbergen.

Wohnungskatzen und auch Freigänger brauchen zuhause ein Katzenklo. Es gibt viele verschiedene Modelle und auch das Streu kann aus unterschiedlichen Materialien sein.

Katzenklo und Streu

Neben den normalen Wannen mit erhöhtem Rand gibt es auch richtige Höhlen, die nur einen kleinen Eingang haben. Diese Katzenklos sollen verhindern, dass Streu nach außen dringt, doch nicht alle Katzen können sich damit anfreunden. Beim Streu kann zwischen chemischen Körnchen und natürlichem Holzstreu gewählt werden. Die meist grauen Körnchen saugen die Flüssigkeit vollständig  auf und lassen sich mit einer Schaufel gut entfernen. Das natürliche Holzstreu hat keine so große Saugkraft, dafür fehlt meist der typische Katzenklo-Geruch.

Warum benutzt die Katze das Klo nicht?

Katzen sind sehr wählerisch. Das gilt für Fressen und Spielzeug und auch für ihr stilles Örtchen. Nicht alle Katzen mögen die überdachte Toilette und suchen sich Ausweichmöglichkeiten. Auch die Wahl des Streus beeinflusst das Sauberkeits-Verhalten von Katzen. Mit ihren feinen Nasen riechen sie schnell, wenn ein anderes Streu verwendet wurde und quittieren dies gern mit einer ablehnenden Haltung. Veränderungen bei der Katzentoilette können also die Sauberkeit stark beeinflussen.

Veränderungen beeinflussen das Verhalten

Auch andere Veränderungen, wie das Aufstellen der Katzentoilette an einem anderen Ort oder ein Futterwechsel können Katzen irritieren und dann dazu führen, dass entweder das Futter verweigert wird oder die Katzentoilette. Veränderungen in der Familiensituation haben auf sensible Katzen ebenfalls Auswirkungen.

Ein zweiter Stubentiger oder die Ankunft eines Babys können die Katze dazu bewegen, aus Protest das Katzenklo nicht mehr aufzusuchen.  Um großen Stress zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Katzen schon beim Einzug in die Wohnung an einen festen Ort für die Toilette zu gewöhnen und beim Futter nicht immer die gleiche Marke zu verwenden oder tatsächlich nur bei einer Marke zu bleiben. So können sich Katzen an ihre Umgebung gewöhnen und der Toilettenbesuch geht wie selbst verständlich vonstatten.