American Curl Longhair (Langhaar) Katzen stammen aus Amerika und gehören zu den Halblanghaarkatzen. Ihre Rasse wird zu den Hauskatzen gezählt. Die American Curl gibt es auch in Kurzhaar.

Auffallend bei dieser Katzenart sind die gekräuselten Ohren, die stark gekrümmt sind. Dies liegt einer Mutation zugrunde die für die Züchter sehr interessant erscheint. Erwähnenswert bei dieser Rasse ist, dass die Welpen mit aufrechten Ohren zur Welt kommen. Diese beginnen sich erst nach einigen Tagen zu krümmen. Sie gehört zu den mittelgroßen Katzen. Ihr Schwanz ist buschig. Ihre großen treuherzigen Augen und der intelligente Gesichtsausdruck macht sie als Haustier sehr beliebt. Sie zählt zu eine der robustesten Katzenarten. Deshalb kann man sie als Wohnungskatze als auch als Freigänger halten. Ihr Fell ist seidig, weich und glatt. Die Katze gibt es in Silberschattierungen und allen anderen natürlichen Katzenfarben. Durchschnittlich erreichen die American Curl Longhair Katzen eine Lebenserwartung von circa 11 Jahren. Bei guter Pflege können sie auch älter werden.

Die American Curl Longhair Katze ist äußerst verspielt, sehr verschmust und gutmütig. Sie liebt den Kontakt zu Menschen und sollte aber auch mit Artgenossen gehalten werden. Durch ihr friedfertiges Gemüt ist diese Rasse auch gut geeignet als Familienkatze. Sie ist eine sehr lernfähige Katze, wobei ihr die angeborene Neugierde und Intelligenz behilflich sind.

Um der Katze eine langes und vor allem gesundes Leben zu ermöglichen muss man auf ihre Ernährungsbedürfnisse besonders eingehen. Je nachdem in welchem Alter sie sich befinden und wie aktiv sie sind, muss man die individuelle Futterzusammenstellung finden. Äußerst wichtig für Katzen ist die Aminosäure Taurin, welches vor allem in Herzen vorhanden ist. Proteine, Phosphor und Kalzium sind auch wichtige Stoffe die die Katze täglich braucht. Vor allem das Wasser sollte ad libitum angeboten werden. Katzen die generell zu wenig trinken, müssen vermehrt mit Feuchtfutter gefüttert werden um etwaige Nierenschäden vorzubeugen. Generell ist zu sagen, dass Katzen einen höheren Proteinbedarf haben als andere Carnivoren, da sie sehr schnell Proteine abbauen.

Jedenfalls sollten sie nicht mit reinem Trockenfutter gefüttert werden. Um den Wasserhaushalt auszugleichen konzentriert sich der Harn höher. Die geringere Harnmenge der häufigere Harnabsatz und die höhere Konzentration stellen Risikofaktoren für die Bildung von Harnsteinen dar.
Katzen sind sehr stark auf Narungsmittel geprägt. Damit man später keine Probleme mit einer Nahrungsumstellung hat, sollte man die Katzen schon im Welpenalter mit verschiedenen Nahrungsmitteln vertraut machen.