Die Birma Katze, die auch Heilige Birma genannt wird, ist eine mittelgroße, eher stämmige Katze. Den Namenszusatz Heilig verdankt sie einer Legende, die sich um ihre Rasse rankt. So sollen die Heiligen Birma Katzen ihren Ursprung in Burma haben. Dort lebte ein Priester in einem Tempel mit vielen Katzen, eine davon war Sinh. Beim Tod des Priesters setzte sich Sinh auf dessen Kopf, und durch die Berührung wurden die Pfoten als Zeichen der Reinheit schneeweiß, das Fell goldgelb und die Augen strahlend blau. Der Priester lebt nun in der Katze weiter.

Aussehen

Birma Katzen sind Halblanghaarkatzen mit einem beigen, eierschalenfarbenen Fell, das an Gesicht, Ohren, Schwanz und Beinen dunkle Abzeichen (Points) aufweist. Die Pfoten sind allerdings immer schneeweiß. Der Körper ist mittelgroß, Kopf, Kiefer und Kinn sind kräftig, die Wangen rund. Viele Birma Katzen entwickeln eine schöne Halskrause. Die Ohren sind klein und stehen nicht allzu aufrecht. Der Schwanz ist mittellang und sollte gut behaart sein. Die Augen sind tiefblau. Birma Katzen gehören zu den Point-Katzen, mögliche anerkannte Farben sind z.B. seal-point, blue-point, chocolate-point, lilac-tortie-point. Je nach Farbe variieren die Abzeichen in ihrer Schattierung, alles von einem dunklen Schokobraun bis hin zu einem hellen Blaugrau ist möglich.

Charakter

Birma Katzen werden auch als „Hund in einem Katzenfell“ bezeichnet, weil sie ihrem Menschen überall hin folgen und sehr anhänglich sind. Sie gelten als sehr treu, verschmust, sanft, geduldig und neugierig. Durch ihre menschenbezogene und verspielte Art fühlen sie sich auch in Haushalten mit Kindern wohl. Birma Katzen sind sehr gut zur Wohnungshaltung geeignet, allerdings sind sie nur ungern alleine. Am liebsten haben sie einen Artgenossen an ihrer Seite.

Pflege

Birma Katzen sind sehr pflegeleicht. Ihr halblanges seidiges Fell neigt nicht zum Verfilzen und besitzt auch keine dicke Unterwolle. Einmal pro Woche mit einem mittelstarken Stahlkamm bürsten ist vollkommen ausreichend.

Ernährung

Birma Katzen sind dafür bekannt, dass sie heikle Esser sein können. Es kann sein, dass sie sich auf eine Futtersorte spezialisieren und ab dann jedes andere Futter verschmähen. Dabei gleicht kaum eine Birma der anderen. Es kann also bei zwei Birmas im Haus durchaus vorkommen, dass sie komplett unterschiedliche Geschmäcker haben. Im gut sortierten Zoofachhandel lässt sich aber auch für diese Feinschmecker das richtige Futter finden.