Geschichte

Viele Menschen halten die Deutsche Langhaarkatze für eine neue Rasse und unterliegen damit einem Irrtum. Die Rassetarndarts für diese Tiere gibt es schon seit 1929 und sie wurde von Prof. Dr. Friedrich Schwangart geprägt. In diesen Zeiten wurden langhaarige Katzen nur in Angora und Perser unterschieden. Allerdings ist dabei zu sagen, dass die Rasseeinteilungen damals noch nicht wirklich existierten. Die Einteilung in eine spezielle Rasse wurde nur nach der Fellfarbe durchgeführt.

Die Tiere sind der Naturform der Katze näher als beispielsweise die Perserkatze, was sie Pflegeleichter macht. Nach den von Schangart vorgestellten Rassestandards wurde nun intensiv gezüchtet. Den ersten Bundesmeister in dieser Rasse gab es nur drei Jahre später. Hauptsächlich wohlhabende Leute hielten sich diese Tiere, das änderte sich jedoch mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, was die Zucht der mittlerweile beliebten Katze, fast zum Erliegen brachte.

1968 belebte eine Frau Aschenmeier die Zucht der Deutschen Langhaarkatze wieder, indem sie passende Tiere suchte und miteinander verpaarte. Ihre Tiere wurden häufig in Fachliteratur zum Thema Katzen benannt, denn sie bildeten die erste Zuchtgeneration dieser wundervollen Tiere. Seit 2005 ist eine Gruppe von Züchtern bemüht ihr nachzueifern, um das Aussterben dieser Rasse zu verhindern.

Charakter

Diese Katzenrasse ist von Natur aus ruhig und sehr ausgeglichen, sie zählt zu den anhänglichen Katzenrassen. Das entspannte Wesen wird spezifisch gezüchtet, so das dieser Wesenszug schon im Kindesalter zu erleben ist.

Ernährung

Wenn man etwas von dem schönen Fell dieser ganz besonderen Katzen haben möchte, sollte man viel Wert auf gute Ernährung legen. Die Kost sollte die lebenswichtige Nährstoffe wie Taurin, essenzielle Fettsäuren, Vitamin A und Aminosäuren enthalten. Hochwertiges Katzenfutter aus dem Fachhandel wird da gute Dienste leisten. Wenn sie lieber handgemachtes Füttern, achten sie auf eine ausgewogene Mischung von Fisch, magerem Fleisch wie Hähnchen und Reis.

Fellpflege

Auch wenn man das vermuten möchte, ist die Fellpflege der Deutschen Langhaarkatzen nicht sonderlich kompliziert. Sie muss nicht täglich gekämmt werden, aber doch regelmäßig. Ein Kamm mit breiteren Zinken reicht meist völlig aus. Beim Fellwechsel in Frühling und Herbst sollten sie zusätzlich einen Kamm benutzen, der etwas von der Unterwolle mit entfernt.

WICHTIG! Schneiden sie kleine Knoten NICHT mit einer Schere heraus. Das kann zu Verletzungen der Haut führen da man den Tieren ja nicht erklären kann das sie stillhalten sollen. Für diesen Zweck gibt es spezielle Kämme im Fachhandel, die Knoten ohne Verletzungsgefahr entfernen.