Die Maine Coon Katzen mit ihrem langen Fell gehören für viele Katzenliebhaber zu den schönsten Katzen. Ursprünglich stammen sie aus dem Nordosten der USA.

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Die Entwicklung

Um die Entstehung der Maine Coon ranken sich verschiedene Legenden. Eine davon beschreibt, dass die langhaarigen Schiffkatzen von Kapitän Coon sich mit den Hafenkatzen angefreundet haben und dadurch wieder neue „Coon Kätzchen“ entstanden. In einer anderen Geschichte wird erzählt, dass der buschige Schwanz der Rasse durch eine Kreuzung mit Waschbären (racoon oder coon) zustande kam, was biologisch allerdings unmöglich ist. Eine rege Zucht der Maine Coon begann in den 1950iger Jahren, wo Coon-Katzen mit den erwünschten Merkmalen als Grundstock herangezogen wurden.

Das Aussehen

Eine Maine Coon Katze ist sehr groß, hat einen langen und buschigen Schwanz und große, breite Ohren. Kleine Luchspinsel an den Ohren sind erwünscht aber kein zwingendes Merkmal. Das Fell ist strähnig und ungleich lang.  Zwischen den Zehen sieht man die Schneeschuhe, kleine weiße Fellbüschel. Ausgewachsen ist eine Maine Coon Katze erst mit ca. vier Jahren. Das Fell darf außer colorpoint alle Farben haben und darf vor allem viel Weiß enthalten.

Zucht und Charakter

Nachdem die Maine Coon lange Zeit unbeachtet waren, wurde in den 50iger Jahren auf Katzenausstellungen damit begonnen, auch Main Coon vorzustellen. Seitdem konnte sich diese hübsche, halbwilde Katzenrasse erfolgreich ihren Weg in die Haushalte aller Welt bahnen. Vor allem ihr verspieltes Verhalten und das freundliche Sozialverhalten machen die Maine Coon zu einem beliebten Haustier. Als Käufer kann man zwischen vielen Züchtern wählen und auch bei den Farbvarianten gibt es unendlich viele Möglichkeiten.