Die Perser Katze zählt schon sehr lange zu den beliebtesten Rassen. Ihr dichtes und langes Fell und der mäßige Freiheitsdrang machen sie vor allem als Wohnungskatze sehr beliebt.

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Die Entwicklung

Die Ursprünge der Perser liegen in einer Kreuzung zwischen Angora und persisch Langhaarkatzen. Die ersten Perser Katzen waren jedoch bedeutend größer als die heutigen und erinnerten eher an die Maine Coon. Erst im Laufe der Zeit wurde das Fell mit mehr Unterwolle immer dichter und der Kopf flacher und runder.

Ab den 1970ger Jahren wurden Perser Katzen in Amerika im großen Stil gezüchtet. Dadurch kamen auch viele nicht gewünschte Veränderungen nach Europa. Inzwischen ist es einigen Züchtern gelungen, kerngesunde Perser mit dem typischem Aussehen zu züchten. Die Exotic Shorthair ist eine Perserrasse, die ein kurzes Fell hat, aber das kindliche Gesicht behalten durfte. Viele Katzenfans lieben sie, weil das Fell wesentlich pflegeleichter ist.

Das Aussehen

Der Kopf einer Perser Katze ist rund und flach im Profil, die Ohren sind klein und sehr tief angesetzt. Die Augen sind groß, rund und liegen weit auseinander, was das Gesicht babyhaft aussehen lässt. Der Körper ist stämmig und kurz und der kurze Schwanz ist buschig. Das Fell gleicht einer Ganzkörper-Mähne und rund um den Hals ist das Fell im Winter so lang, dass fast die Vorderbeine komplett bedeckt werden. Bei der Farbenvielfalt kann die reinrassige Perser Katze andere Rassen locker ausstechen, denn nahezu alle Kombinationen sind möglich.

Zucht und Charakter

Für das  Züchten von Perser Katzen haben sich viele Menschen begeistert und so ist die Auswahl für interessierte Käufer überall auf der Welt groß. Vor allem das ruhige Verhalten und der geringe Freiheitsdrang gepaart mit dem kindlichen Aussehen machen die Perser Katzen weltweit zu einer der beliebtesten Katzenrassen. Die Fellpflege erfordert allerdings ein gewisses Maß an Geduld und Zeit, denn sie ist jeden dritten Tag notwendig.