Die Mandarin Katze ist unter anderem auch als Javanese-Katze oder Orientalisch Langhaar bekannt. Diese Katzenrasse entstand bei dem Versuch eine Siamkatze mit halblangen Haaren zu züchten.

Rein optisch unterscheidet sich diese Katzenrasse nur wenig von den artverwandten Balinesen. Auf den ersten Blick erkennt man sie an der sehr schmalen Kopfform und den im Vergleich zur Kopfgröße sehr großen Ohren. Die Javanese Katze weist keine sogenannte Maskenfärbung auf. Meist ist ihr Fell einfarbig. Ihre Augen sind bis auf wenige andere Formen grün. Eine Ausnahme bilden Katzen mit weißem Fell wo einhergehend die Augenfarbe zu blau tendiert. Die Javanesen sind charakterlich sehr klar. Da sie den ortientalischen Katzen zugeordnet werden sind diese ebenso menschenbezogen und sehr anhänglich. Sobald eine Bezugsperson gefunden ist wird diese durch die Katze nicht so schnell wieder freigegeben. Ihr sehr schlanker und magerer Körperbau lässt die tatsächliche Bewegungsfreude schon erahnen. Im Tatsächlichen gibt es keine Minute der Ruhe. Trotz der Sensibilität sind Mandarin Katzen sehr verspielt. Diese zeigen werdende Katzenmütter auch bei ihrem Nachwuchs. Die Katzenbabies werden nicht mehr aus den Augen gelassen und werden hingebungsvoll umsorgt. Ebenso hoch wie das extrem ausgeprägte Sozialbewusstsein ist auch die Lernfähigkeit und Intelligenz der Mandarinen. Dies zeigt sich in der leichten Erlernbarkeit zum Beispiel des Laufens an einer Leine bzw. im Geschirr. Nicht umsonst werden diese Katzen teils als Hunde unter den Rassekatzen bezeichnet. Über ihre sehr weiche und melodische Stimme drückt diese Rasse die aktuelle Gefühlslage gern häufig und langanhaltend aus. Auffallend ist die frühe Geschlechtsreife mit nur wenigen Monaten. Demnach sollte man bei Mehrkatzenhaltung an eine frühzeitige Sterilisation bzw. Kastration denken. Aufgrund des großen Bedürfnisses nach Zusammenspiel mit anderen Katzen ihrer Art sollte man die Mandarin Katze idealerweise nicht einzeln halten sondern eine zweite Katze als Partner heranziehen und halten. Die Pflege ist in erster Linie eher einfach. Da die Mandarinkatze keine sogenannte Unterwolle im Fell besitzt wird ein Kämmen entgegen bei anderen Langhaarrassen eher nebensächlich. Aus den genannten Charaktermerkmalen wird diese Katzenrasse häufig in der Therapie von behinderten Menschen und im Speziellen behinderter Kinder eingesetzt. Durch das sehr aktive und gutmütige Wesen animieren diese Katzen zum Beispiel autistische Kinder zu einer gesteigerten Eigenaktivität.