Viele Menschen haben Katzen als Haustiere. Doch wer könnte sich eine Safari leisten? Die Safari ist eine Kreuzung aus einer Kleinfleckkatze aus Südamerika und einer normalen Hauskatze. Solch eine Züchtung dieser Katzenrassen zählt zu den teuersten und seltensten der Welt. Erstmals 1963 wurden eine männliche Kleinfleckkatze und eine schwarze Hauskatze in Arizona verpaart. Nach einer Rückkreuzung des Nachwuchses mit dem Vater, kam als Ergebnis getupfte Kätzchen heraus. Für diese Zuchterfolge war ein gefördertes Projekt von der State University, welche sich in Washington befindet, in den 1980er Jahren verantwortlich. Die Züchtung der Safaris ist ausgesprochen schwer und dürfen keinesfalls auf Aufstellungen gezeigt werden. Da diese Katzen keine reinen Zuchttiere sind, sondern nur rassetypische Merkmale haben, sind sie als Foundation Rasse registriert. Die rassetypischen Merkmale sind ein keilförmiger und kleiner Kopf mit einer breiten Nase. Außerdem haben diese Katzen einen muskulösen Hals und muskulöse Beine, welche große Pfoten besitzen. Sie besitzen zudem ein weiches, dickes und plüschartiges Fell. Vom schwarzen Körperfell heben sich die hellen Tupfen kontrastreich ab. Das Gewicht schwankt je nach Generation zwischen 5 und 10 kg. Ebenso Generationsabhängig ist die Körperlänge. Sie erreichen eine Körperlänge von 40 bis 50 cm. Die Lebenserwartung der Safaris beträgt etwa 14 Jahre. Der Charakter dieser Rassekatzen sind sehr facettenreich und können somit die unterschiedlichsten Wesenszüge aufweisen. Dennoch prägen das Umfeld und die Erziehung zum Großteil eigentlich ihren Charakter. Die Safari ist ein furchtloses und sehr agiles Tier und sind somit ausgezeichnete Jäger, die mit Vorliebe auf Bäumen klettern. Diese Katzen brauchen besondere Beschäftigung und Förderung, denn sonst reagieren sie mit Unausgeglichenheit. Für die Haltung dieser Tiere empfiehlt sich nur ein sehr erfahrener Katzenhalter, der viel Platz für die Tiere und sehr viel Zeit für sie hat. Auch wenn sich diese Katzen nicht gern einengen lassen, sind sie sehr verschmust und anhänglich. Ideal für Safaris ist ein kontrollierter Freigang. Für ihre Vorliebe für Wasser kommt ein Gartenteich ihnen sehr entgegen. Zudem genießen diese Katzen auch ein Sonnenbad auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Als Alternative für den ausreichenden Freigang, sollte ausreichend Kletter- und Spielmöglichkeiten bereitgestellt werden.