Herkunft/ Geschichte

Die Scottish Fold Longhair Katze wurde das erste mal im Jahr 1961 gezüchtet und stammt, wie man dem Namen entnehmen kann, aus Schottland. Diese Rasse wird heute überwiegend in Europa, Australien und Amerika gezüchtet.

Aussehen/ Äußerliche Merkmale

Als auffälligstes Merkmal der Scottish Fold Longhair, sind die nach vorne geknickten Ohren. Deshalb ist sie auch unter dem Namen Faltohrkatze bekannt. Ihre geknickten Ohren beeinträchtigen das Tier überhaupt nicht. Ihr Gehör ist vollständig entwickelt und funktionsfähig. Diese Katzenrasse ist klein und kräftig gebaut. Sie hat einen breiten Brustkorb, kleine und kräftige Beine. Auch der Kopf ist im Verhältnis zu ihrem Körper Recht groß. Ihre geknickten Ohren Runden das Gesamtbild der Katze ab. Bei dieser Rasse gibt es farblich keinerlei Einschränkungen. Somit wird nahezu jede Fellfarbe anerkannt.

Charakter

Die Scottish Fold Longhair kann man als sehr zutrauliche und Menschenbezogene Katze beschreiben. Sie ist besonders auch für Familien mit Kindern geeignet, da sie sehr Stressresistent ist und ihr Trubel nicht so viel ausmacht. Auch ist sie eine sehr aufgeschlossene Katze gegenüber Artgenossen und Fremdtieren. Ein zusammenleben mit einem Hund wäre demnach denkbar. Besonders in den jungen Jahren ist die Scottish Fold Longhair sehr verspielt. Man sollte ihr genügend Spielmöglichkeiten anbieten, damit sie ihren Spieltrieb ausleben kann. Ein abgesicherter Balkon wäre ideal für sie. Da diese Rasse sehr gesellig ist sollte man sie nicht alleine halten, besonders dann nicht wenn man berufstätig oder viel unterwegs ist.

Pflege

Wie man dem Namen entnehmen kann, ist die Scottish Fold Longhair eine Langhaarkatze. Eine ausgiebige Fellpflege ist durch das lange Fell dieser Rasse unerlässlich. Das tägliche Kämmen mit einer Katzenbürste reicht völlig aus. Dadurch wird der Entstehung von Knoten im Fell sehr gut vorgebeugt.

Ernährung

Die Scottish Fold Longhair ist, wie jede andere Katzenrasse auch, ein Fleischfresser. Bei der Futterauswahl ist generell zu beachten das sich beispielsweise im Nassfutter, kein Getreide oder Zucker befindet! Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker haben ebenfalls nichts in Tiernahrung verloren. Achten Sie darauf, dass die Hauptmahlzeit nicht aus Trockenfutter besteht. Katzen nehmen ihre Hauptflüssigkeit durch die Nahrung auf. Füttert man zu viel Trockenfutter so kann die Katze eventuell die Flüssigkeitzufuhr nicht ausgleichen. Dies kann im schlimmsten Fall zum austrocknen führen und die Katze dehydriert. Im schlimmsten Fall kann dies unbehandelt zum Tod führen.

Erfahrene Katzenbesitzer können auch Rohes Fleisch füttern. Diese Methode nennt man auch B.A.R.F . Dies sollte man jedoch nur tun, wenn man sich im Vorfeld ausreichend über dieses Verfahren informiert hat.