Die Serengeti, eine Kurzhaarkatze, ist eine noch junge Züchtung aus der Orientalisch Kurzhaar und der Bengal-Katze, entstanden im Jahr 1995. Die TICA (The International Cat Association) registriert die Serengeti seite 2001, jedoch noch als vorläufige neue Rasse. Die Züchtung ist noch nicht abgeschlossen und befindet sich noch in der Entwicklung. Hierbei soll eine Katzenrasse entstehen, die Ähnlichkeit mit dem Serval aufweisen soll, ohne dass wilde Tiere dabei eingekreuzt werden.

Diese Katze ist schlank, mit auffällig langen Beinen, und mittelgroß. Die Serengeti ist eine muskulöse Katze, dabei jedoch von elegantem Körperbau. Der Hals ist lang, die Ohren verfügen über abgerundete Spitzen und sind sehr groß. Als Augenfarben sind gold oder gelb üblich, braun und grün sind laut Rassestandard ebenfalls erlaubt. Das Fell der Serengeti ist kurz, gleichmässig, weich und dicht. Braune Fellfarben in allen Schattierungen, mit deutlichen, dunklere Tupfen sind erwünscht.

Der Charakter der Serengeti wird als neugierig, freundlich und verschmust beschrieben. Sie gilt als sehr verspielt und aktiv und mag es, zu klettern. Einige Serengetis mögen es, mit Wasser zu spielen. Das haben sie von den Bengalkatzen, die zu ihren Vorfahren zählen, geerbt. Die Serengeti sollte aufgrund ihrer Spielfreude als Freigängerkatze gehalten werden, sie benötigt viel Platz zum Klettern.

Das kurze Fell der Serengeti ist pflegeleicht, es genügt, sie wöchentlich zu bürsten. Das Futter sollte hochwertig sein. Die Serengeti liebt Wärme und freut sich über einen Platz an der Heizung oder ein sonniges Plätzchen im Garten. Die Rasse gilt als robust, aber da die Züchtung noch so jung ist, kann man noch nicht voraussagen, ob zuchtbedingte Krankheiten auftreten werden. Serengetikatzen werden bis zu 7kg (Kater) bzw. 5kg (Katzen) schwer. Die Kater – sie werden deutlich größer als die weiblichen Exemplare – können eine Schulterhöhe von bis zu 45 Zentimeter erreichen, bei einer Körperlänge von etwa 70 Zentimetern. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 14 Jahren.